Vor ein paar Tagen haben wir wahren Tierschutz betrieben und einen kleinen 12 Jahre alten Jack Russel Terrier aus seinem Elend befreit:
nur durch Zufall erfuhr einer unserer Ehrenamtlichen vom kleinen Hundeopi Mylo, der in elenden Verhältnissen lebte und völlig vernachlässigt wurde:
Er entdeckte den traurigen Mylo bei einem alten Mann, der ihn tagein-tagaus abgeschoben in der Dusche hielt, weil er den Urin nicht halten konnte. Der arme Hund war ein Häufchen Elend, voller Schmerzen, schuppigem Fell und mit stakzigem Gang. Er war dem Mann eine Last, erhielt nur Trockenfutter, das er wegen der schlechten Zähne kaum fressen konnte und hatte bislang nie einen Tierarzt gesehen… Mylo sollte eingeschläfert werden 🙁
Wir haben uns des Hundes angenommen, Mylo wohnt nun bei uns im Tierheim 🙂
Natürlich haben wir ihn auch direkt unserer Tierärztin vorgestellt.
Das Ergebnis:
Mylo ist nicht totkrank. Er hat allerdings neben der sehr schlechten Zähne eine Blasenentzündung bzw. hohe Entzündungswerte und seine Schilddrüsen-, Bauchspeicheldrüsen- und Nierenwerte sind ebenfalls leicht erhöht.
Mylo bekommt nun ein Antibiotikum, Schmerzmittel und statt bislang Trockenfutter auch schmackhaftes Nassfutter. Außerdem viel Zuwendung 🙂
Und was sollen wir sagen? Mylo lebt täglich mehr auf, zeigt reges Interesse an seiner Umgebung und saugt Fürsorge auf wie ein Schwamm. Sein Schwänzchen steigt täglich höher 🙂
Mylo frisst genussvoll sein Nassfutter, wie Sie hier sehen können und beginnt, sich schon für das weiblich Geschlecht zu interessieren, hier zu sehen 🙂
Zuwendung hat er wohl die letzten Jahre nicht mehr erfahren – wenn überhaupt jemals!
Und nun kommen Sie als Tierfreund ins Spiel:
Die Behandlung von Mylo wird sehr kostspielig sein, er benötigt Spezialfutter, Medikamente und seine Zähne müssen behandelt werden.
Deshalb möchten wir Sie um finanzielle Unterstützung für unseren lieben Hundeopi bitten.
Wenn Sie spenden, geben Sie doch bitte „Mylo“ als Verwendungszweck an. Sie können auch gerne eine Patenschaft für Mylo abschließen.
Solche Tier-Schicksale treten bei uns in Deutschland immer häufiger auf, leider treten sie nicht immer an die Öffentlichkeit.
Schuld daran sind die zunehmend schlechter werdende finanzielle Situation vieler Tierbesitzer, gepaart mit der stark gestiegenen Gebührenordung der Tierärzte, die gesetztlich festgelegt ist und den Ärzten keinen Spielraum nach unten zulässt.
Viele Menschen, besonders auch Rentner, können sich die Behandlungskosten ihrer Vierbeiner nicht mehr leisten, notgedrungen werden die Tiere dann entweder ihrem Schicksal überlassen oder schweren Herzens im Tierheim abgegeben.
Mylo ist einer von ihnen. Er soll noch einen schönen Lebensabend erfahren – entweder bei uns im Tierheim oder (noch besser) in einem schönen Altersruhesitz bei einer tierfreundlichen Familie.
Sie können sein Leben bereichern – vielen Dank dafür!!!